Die neue Scenic Ikon: Das dritte Schiff der Discovery-Yacht-Flotte 

Die neue Scenic Ikon ist mit ihren 114 Suiten für Polargebiete ebenso wie für warme Küstenrouten bestimmt. Die doppelte Ausrichtung ist der zentrale Gedanke hinter dem neuen Luxusschiff der Scenic Group.

Laura Angelina Huber
2 Minuten Lesezeit
Die neue Scenic Ikon ist als drittes Schiff der Discovery-Yacht-Flotte konzipiert

Die meisten Expeditionsschiffe sind für eine bestimmte Klimazone konzipiert. Entweder sind sie eisverstärkt für Polargebiete oder auf warme Küstenrouten ausgelegt. Die neue Scenic Ikon kombiniert beides. 

Die doppelte Ausrichtung ist der zentrale Gedanke hinter dem Neubau der Scenic Group. Die Ikon soll sowohl in arktischen Gewässern als auch im Mittelmeer oder in der Ägäis eingesetzt werden. Technisch ist das anspruchsvoll – vor allem in Konstruktion und Planung – aber strategisch bewusst gewählt. Seitens Scenic spricht man von einem „nächsten Meilenstein in der Entwicklung unserer Discovery Yachts“. 

Expeditionen in polare Regionen gehören ebenso zum Konzept wie klassische Küstenrouten
Expeditionen in polare Regionen gehören ebenso zum Konzept wie klassische Küstenrouten

Eine neue Etappe der Discovery Yachts. Scenic begann in den 1980er-Jahren mit Landreisen in Australien, später folgten luxuriöse Flusskreuzfahrten. Mit der Scenic Eclipse wurde schließlich die Ära der Discovery Yachtseingeläutet. Das Schiff brachte zwei Helikopter und ein eigenes U-Boot an Bord und positionierte sich klar als Expeditionsyacht mit hohem Komfortstandard. Ein zweites, baugleiches Schiff folgte und festigte das Konzept. 

Alle Suiten verfügen über eine private Veranda und großzügige Raumgestaltung
Alle Suiten verfügen über eine private Veranda und großzügige Raumgestaltung

 „Die Scenic Ikon wurde vollständig von unserem eigenen Schiffbau-Team bei MKM Yachts konzipiert – ein Projekt, das auf über drei Jahren Leidenschaft, Innovation und Entwicklungsarbeit basiert“, so Glen Moroney, Gründer und Chairman der Scenic Gruppe. Laut Unternehmen soll sie das Konzept der Discovery Yachts „konsequent weiterentwickeln“ und neue Möglichkeiten für Expeditionen in unterschiedlichen Klimazonen eröffnen. 

Zwei Helikopter ermöglichen Landungen und Rundflüge in schwer zugänglichen Regionen. Das U-Boot „Neptune“ erlaubt Tauchgänge unter die Meeresoberfläche, ein Element, das seit Einführung der Discovery Yachts zum Profil der Flotte gehört. 

Mit dem bordeigenen U-Boot „Neptune“ geht es unter die Meeresoberfläch
Mit dem bordeigenen U-Boot „Neptune“ geht es unter die Meeresoberfläche

Vom Mittelmeer in die Antarktis. Die Premierensaison spannt den Bogen von mediterranen Küsten bis in die Antarktis und die chilenischen Fjorde. Die Ikon wird 2028 von Venedig aus zu ihrer Jungfernfahrt in See stechen; diese ist bereits ausgebucht.  

An Bord setzt Scenic weiterhin auf großzügige Suiten mit privater Veranda und persönlichem Butler-Service. Mehrere Restaurants, ein Spa-Bereich sowie ein spezialisiertes Discovery-Team gehören ebenso dazu wie Vorträge und Masterclasses. 

Auch Nachhaltigkeit spielt bei der Konstruktion eine Rolle. Moderne Abfall- und Abwasserbehandlungssysteme sowie Batterietechnologie für den Hafenbetrieb sollen Emissionen reduzieren.

Über die Marina-Plattform starten Wasseraktivitäten direkt vom Schiff aus
Über die Marina-Plattform starten Wasseraktivitäten direkt vom Schiff aus

Die Ikon ist damit das dritte Schiff der Discovery-Yacht-Flotte und das erste Modell, das konsequent für zwei Klimazonen ausgelegt ist. 

Scenic Ikon

Suiten: 114, alle mit privater Veranda
Crew: rund 200 Mitglieder
Helikopter: 2
U-Boot: „Neptune“
Restaurants: bis zu 10 kulinarische Optionen
Wellness: Senses Spa
Jungfernfahrt: bereits ausgebucht

www.scenic.co.uk

 

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Laura Angelina Huber ist CALL-Autorin mit Schwerpunkt Kultur, Reisen und Porträts.