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CALL Magazine > Travel > Bella Ciao: Auf Spurensuche in der Toskana
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Bella Ciao: Auf Spurensuche in der Toskana

Die Toskana ist eine der schönsten Gegenden Italiens. Im südlichen Teil Sienas liegt ein Tal, das mit seiner malerischen Kulisse nicht nur Goethe fasziniert hat. Ridley Scott drehte hier seinen mit fünf Oscars ausgezeichneten Monumentalfilm „Gladiator“ mit Russell Crowe: das Val d’Orcia, UNESCO-Weltkulturerbe und wohl einer der schönsten Flecken Erde der Welt, wo herrliche Weine wie der Brunello di Montalcino und Montepulciano ihren Ursprung haben.

Christina Zappella-Kindel
Christina Zappella-Kindel  - Herausgeberin vor 3 Jahren
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2 Minuten Lesezeit
ooom magazin toskana bella ciao
ooom magazin toskana bella ciao
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Es war eine Szene, die sich im kollektiven Gedächtnis einer ganzen Generation verankerte, so schön und gleichzeitig von einer solchen Traurigkeit, dass man den Moment nicht vergessen kann. Maximus, der Held, ein Soldat Roms, liegt tödlich verletzt im Staub des Kolosseums. Lucilla, die Tochter des Kaisers, kniet über ihm und hält seine Hand: „Geh zu deiner Familie“, sagt sie. Maximus schließt die Augen und schreitet durch ein Weizenfeld, leicht streicht seine rechte Hand durch die Ähren, als ihm sein getöteter kleiner Sohn und seine Frau entgegenlaufen. „Du bist zu Hause.“

Auf Gladiators Spuren. So endet Ridley Scotts Monumentalepos „Gladiator“ mit Russell Crowe als Held Maximus, der mit fünf Oscars ausgezeichnet wurde und fast eine halbe Milliarde US-Dollar einspielte. Noch heute, 18 Jahre nachdem der Film weltweit in die Kinos kam, pilgern jedes Jahr Zehntausende Touristen aus der ganzen Welt in das Val d’Orcia im südlichen Teil der Provinz Siena, um die legendären Drehorte zu besuchen. Dieses Tal ist von einer solchen Schönheit, dass man sich mit einem Mal in die Zeit der Römer zurückversetzt fühlt. Sanfte Hügel, bedeckt von einer reichen Vegetation, Olivenhaine, Alleen von Zypressen und Weinreben, die von antiken, in der Landschaft verteilten Bauten aus den Zeiten des Mittelalters, Landgütern und Burgen unterbrochen werden. Schönheit, so weit das Auge reicht, kein einziger hässlicher Bau oder unbedachte architektonische Sünden trüben das Auge. Ein beeindruckendes Panorama bietet sich dem Besucher, das auch in Wirklichkeit wie ein Gemälde der großen Meister der Schule von Siena erscheint.

bella ciao ooom toskana 1

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Thermalbecken. Im Zentrum des Ortes, gesäumt von Cafés und Restaurants, befindet sich ein großes Thermalbecken, das bereits die Etrusker und Römer nutzten. Seit 1989 darf dort allerdings nicht mehr gebadet werden. Abends tummeln sich Gruppen gutgelaunter Menschen in den Bars, es wird rund um das alte Becken flaniert, in kleinen entzückenden Geschäften gestöbert oder einfach nur ein Aperitivo genossen. Bemerkenswert ist auch, dass 1983 der russische Regisseur Andrej Tarkowski seinen ersten – außerhalb der damaligen Sowjetunion gedrehten – Film „Nostalghia“ in Bagno Vignoni drehte. „Nostalghia“ ist das einzige Spätwerk Tarkowskis und ein Meisterwerk, das erst nach knapp 30 Jahren Deutsch synchronisiert wurde. Doch auch namhafte Regisseure wie Franco Zeffirelli oder Anthony Minghella drehten in dieser Traumlandschaft, Letzterer Schlüsselszenen von „Der englische Patient“.

Heimat des Brunello. Dieses Gebiet ist jedoch nicht nur von seiner Landschaft gekennzeichnet, sondern auch von einer starken Wein- und Gastronomie-Tradition geprägt. Unter den besten Produkten finden sich der Pecorino-Käse von Pienza, der Honig des Val d’Orcia, und natürlich das Native Olivenöl Extra aus Castiglione d’Orcia sowie Pilze und Trüffel, alles Gerichte, die immer von einem der bekanntesten Weine begleitet werden, dem Brunello di Montalcino. Rundum thronen wunderschöne kleine Städtchen auf imposanten Hügeln wie Pienza, das dem Idealbild einer Renaissance-Stadt entspricht. Aber auch das malerische Montalcino sowie das pittoreske Montepulciano laden zu inspirierenden Besuchen innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern ein. Eine Reise, die die Toskana von ihrer schönsten Seite zeigt.

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Das Datum der Erstveröffentlichung dieser Story kann vom Online-Veröffentlichungsdatum auf www.call-magazine.com abweichen.

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Christina Zappella-Kindel
Von Christina Zappella-Kindel Herausgeberin
Christina Zappella-Kindel ist Gründerin, Herausgeberin und Verlegerin von CALL.
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