Er hatte den erfolgreichsten Filmstart eines Biopics aller Zeiten: „Michael“, der Film über das Leben von Pop-Superstar Michael Jackson, der seinen kometenhaften Aufstieg bis zum Jahr 1988 zeigt, spielte am ersten Wochenende sagenhafte 217 Millionen Dollar an den weltweiten Kinokassen ein.
Am ersten Wochenende spielte „Michael“ 217 Millionen US-Dollar ein
Von Medien heftig kritisiert, weil er umstrittene Themen seines Lebens auslässt, wurde der Film trotzdem zum globalen Publikumshit. Wir zeigen den Film vor allem aus einem Grund: Michael Jackson war der erste Pop-Megastar, der sich jahrzehntelang für Frieden und Erhalt unserer Umwelt und unseres Planeten engagiert hat. Lieder wie „Earth Song“ sind noch heute Manifest und Zeichen zugleich, wie Kunst ein komplexes Thema musikalisch verpacken kann, um Menschen zum Nachdenken anzuregen. Daher läuft „Michael“ in der „CALL for Nature & Peace Selection“ des Festivals.
Der Film erzählt die Geschichte des Popstars von seiner Kindheit bei den Jackson 5 bis zu seinem globalen Aufstieg als „King of Pop“. Im Zentrum steht dabei sowohl sein außergewöhnliches musikalisches Talent als auch der enorme Druck des frühen Ruhms. Der Film beleuchtet seine kreativen Prozesse, die Entstehung ikonischer Songs und seine bahnbrechenden Bühnenshows. Gleichzeitig thematisiert er auch die Schattenseiten seines Lebens, darunter den Verlust von Privatsphäre und den medialen Dauerfokus.
Jaafar Jackson spielt seinen Onkel Michael – und das grandios
In der Hauptrolle spielt Jaafar Jackson, Neffe von Michael Jackson, seinen berühmten Onkel. Regie führt Antoine Fuqua, der für realistische und intensiv inszenierte Filme bekannt ist. Das Drehbuch stammt von John Logan, der bereits mehrere große Biopics geschrieben hat. Der Film setzt stark auf originalgetreue Musik- und Tanzinszenierungen, um Jacksons Performance-Stil einzufangen.
„Michael“ versteht sich als umfassendes Porträt einer der prägendsten und zugleich komplexesten Figuren der Popgeschichte.



