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CALL Magazine > Green Call > Die letzte Wildnis: Gorillas im Kongo – Begegnung mit Giganten
Green Call

Die letzte Wildnis: Gorillas im Kongo – Begegnung mit Giganten

Im Odzala-Kokoua-Nationalpark im Kongo, einem UNESCO-Weltnaturerbe, kann man Gorillas in ihrem natürlichen Habitat erleben.

Christina Zappella-Kindel
Christina Zappella-Kindel  - Herausgeberin vor 3 Wochen
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3 Minuten Lesezeit
Gorillas, einmal nicht im Nebel (Foto: CALL Magazine/Roland Unger)
Gorillas, einmal nicht im Nebel (Foto: CALL Magazine/Roland Unger)
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Im Kongobecken, einem der letzten großen Urwaldgebiete unseres Planeten, befinden sich rund ein Viertel aller weltweit noch existierenden Regenwälder.  Teils über 50 Meter hohe, immergrüne Baumlandschaften und eine einzigartige Fauna begeistern jeden Besucher: von Gorillas, Flusspferden, Leoparden, Nashörnern bis zu Schimpansen und Waldelefanten tummeln sich tausende Tierarten in den Regenwäldern.

Kamba African Rainforest Experiences betreibt die einzigen privaten Lodges mit offizieller Konzession im Odzala-Kokoua- Nationalpark. Die Deutsche Kristina Plattner leitet als Managing Director das Unternehmen. Ein Gespräch über die Zukunft von Afrikas Regenwald, bedrohte Tierarten – und wie ein behutsamer Erlebnistourismus die Wirtschaft im Nationalpark langsam ankurbelt.

Was erwartet einen Europäer, wenn er sich plötzlich in die Regenwälder des Kongos begibt?

Die Republik Kongo ist eines der ruhigsten und gastfreundlichsten Länder Zentralafrikas. Sie bietet an, ein nahezu unberührtes Naturparadies zu entdecken. In der Heimat des weltweit zweitgrößten Regenwaldgebiets nach dem Amazonas verstehen wir uns nicht nur als Anbieter exklusiver Reisen, sondern als Teil einer größeren Mission: dem Schutz und der nachhaltigen Erschließung des Regenwaldes. Unsere Gäste begeben sich auf Spurensuche nach Gorillas im uralten Regenwald, entdecken Waldelefanten, die lautlos aus dem Dickicht treten, oder genießen einfach die Geräuschkulisse der Feuchtgebiete. Es liegt eine wilde Magie in der Luft – etwas, das berührt, erdet und verändert. 

Seit dem Film „Gorillas im Nebel“ steht ein Besuch im Regenwald immer wieder auf der Bucketlist vieler Menschen. Wer sind Ihre Gäste? 

Unsere Gäste sind Abenteurer im Herzen. Sie kommen aus der ganzen Welt – aus Europa, Nordamerika, Asien und Australien. Wir halten unsere Gruppen bewusst klein – maximal zwölf Gäste gleichzeitig, beim Gorilla-Tracking sogar nur vier Personen pro Gruppe. Die Reisen bewegen sich im Premiumsegment. Doch sie bieten Echtheit, Exklusivität und Wirkung. Jeder Aufenthalt unterstützt direkt den Naturschutz, wissenschaftliche Forschung und Projekte zur nachhaltigen Entwicklung der lokalen Gemeinschaften. Unsere „Ngaga Lodge“ liegt tief eingebettet im Regenwald und ist das Zentrum für Gorilla-Tracking. Die „Lango Lodge“, spektakulär über einer natürlichen Regenwaldlichtung gelegen, ermöglicht intensive Tierbegegnungen bei Wanderungen durch das Feuchtgebiet oder Kajaktouren – eine Bühne für Wasserbüffel, Elefanten und seltene Vogelarten. Und die „Mboko Lodge“ liegt idyllisch am ruhigen Lekoli-Fluss.  

Die „Lango Lodge“, spektakulär über einer natürlichen Regenwaldlichtung gelegen (Foto: Scott Ramsey/Kamba)
Die „Lango Lodge“, spektakulär über einer natürlichen Regenwaldlichtung gelegen (Foto: Scott Ramsey/Kamba)

Der Regenwald im Kongobecken erstreckt sich über eine Fläche von etwa 3,7 Millionen Quadratkilometern und ist damit zehnmal größer als Deutschland. Wie viel davon ist im Nationalpark und was kann man besuchen? 

Der Odzala-Kokoua-Nationalpark erstreckt sich über mehr als 13.500 Quadratkilometer, das ist ungefähr die Größe Montenegros, und ist eine der entlegensten und artenreichsten Regionen des afrikanischen Kontinents. Doch was diesen Ort wirklich besonders macht, ist nicht seine Größe, sondern das Gefühl eines Entdeckers. Nur wenige Menschen haben diese Pfade je betreten oder diese Landschaften mit eigenen Augen gesehen. 

Tausende Tierarten leben in dem Gebiet – Waldelefanten, Gorillas, Büffel. 

Die Biodiversität hier ist wirklich überwältigend. Abgesehen von den ikonischen Arten können Besucher auch auf Schimpansen treffen, auf Kolobusaffen, die durch die Bäume schwingen, oder den Afrikanischen Grau-Papageien zuhören.

Gibt es immer Begegnungen mit Gorillas oder ist das eher selten der Fall? 

Begegnungen mit den westlichen Flachlandgorillas im Odzala-Kokoua-Nationalpark sind etwas ganz Besonderes – dank engagierter Schutz- und Habituationserfolge. Obwohl Flachlandgorillas von Natur aus scheu sind, wurden bereits drei Gorilla-Familien erfolgreich an den Menschen gewöhnt. Dies ermöglicht es den Besuchern, bei geführten Tracking-Touren häufig auf Begegnungen mit diesen Tieren zu stoßen. Der Tourismus in Odzala steckt noch in den Kinderschuhen, jedes Jahr zieht es nur eine kleine Zahl von Besuchern hierher. Doch jene, die den Weg auf sich nehmen, finden sich oft von Angesicht zu Angesicht mit einem der größten Wunder der Natur – Tiere, die in ihrer Mimik, Gestik und Emotionalität uns Menschen so ähnlich sind, dass es unmöglich ist, nicht berührt zu werden. 

Gorillas im Odzala-Kokoua-Nationalpark im Kongo (Foto: Scott Ramsey/Kamba)
Gorillas im Odzala-Kokoua-Nationalpark im Kongo (Foto: Scott Ramsey/Kamba)

Kann so eine Begegnung gefährlich sein? 

Begegnungen mit Gorillas unterliegen strengen Sicherheitsvorkehrungen, um sowohl das Wohl der Besucher als auch den Schutz der Gorillas zu gewährleisten. Dank Jahrzehnten intensiver Forschung hat man die seltene Gelegenheit, Gorilla-Familien zu beobachten, die sich ruhig an die menschliche Präsenz gewöhnt haben – was eine sichere und unvergessliche Begegnung ermöglicht. Es geht nicht darum, sich den Tieren so nah wie möglich zu nähern, sondern darum, sie ruhig und geduldig zu beobachten. Wir vergessen nie, dass wir in ihrer Welt sind. 

Bootsfahrt am Lekoli-Fluss (Foto: Scott Ramsey/Kamba)
Bootsfahrt am Lekoli-Fluss (Foto: Scott Ramsey/Kamba)

Die Republik Kongo gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Wie kann der Tourismus den Menschen helfen? 

Tourismus kann, wenn er richtig umgesetzt wird, wirklich transformative Auswirkungen haben. Wir glauben, dass Naturschutz und das Wohl der Gemeinschaft Hand in Hand gehen müssen. Die Wälder hier haben einen immensen ökologischen Wert, aber sie müssen auch einen wirtschaftlichen Nutzen für die Menschen bringen, die hier leben. Andernfalls verschieben sich die Anreize in Richtung Abholzung, Bergbau oder Wilderei. Jeder Gast, der durch diese Wälder wandert, hilft, sie zu schützen. Und jeder Aufenthalt finanziert Rangerdienste, Forschung, medizinische Versorgung und Ausbildung. 

Kann man auch mit einer Spinnen­phobie in den Urwald reisen?

Ja, es gibt Spinnen, Insekten und Frösche, die die Nacht über singen. Aber man ist ja nicht allein – unsere Lodges sind so gestaltet, dass sie Komfort und Sicherheit mitten in der Wildnis bieten. Der Dschungel zieht einen definitiv in seinen Bann.

© 2025 PANAREA Studios, Vienna. The House of CALL Magazine.
Die Story wurde erstmals im CALL Magazin 03-04/2025 veröffentlicht

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Christina Zappella-Kindel
Von Christina Zappella-Kindel Herausgeberin
Christina Zappella-Kindel ist Gründerin, Herausgeberin und Verlegerin von CALL.
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