Ein Festival, gegründet von zwei Frauen mit einer gemeinsamen Vision
Das CALL Film Festival wurde von zwei Frauen gegründet, die international vernetzt sind und über langjährige Erfahrung in den Bereichen Film und Medien verfügen. Ihre gemeinsame Vision ist es, ein Festival zu schaffen, das sich durch Integrität, Unabhängigkeit und Substanz auszeichnet.
Christina Zappella-Kindel
Christina Zappella-Kindel ist Mitbegründerin der Women’s World Awards, die von 2004 bis 2010 von Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow verliehen wurden, um außergewöhnliche Frauen zu ehren. Zu den Preisträgerinnen zählten u.a. Oprah Winfrey, Catherine Deneuve, Whoopi Goldberg, Lucy Liu, Susan Sarandon und Claudia Cardinale.
Mit Friedensnobelpreisträgerin Betty Williams gründete sie den Women’s World Congress und das Green World Forum.
Sie hat zahlreiche internationale Veranstaltungen organisiert, darunter Europas erste Green EXPO 2011 in Wien mit 55.000 Besuchern.
Christina ist Gründerin der PANAREA Studios, einer TV-Produktionsfirma mit Sitz in Wien, sowie von Magazinen und Medienplattformen wie OOOM und CALL, die sich inspirierenden Menschen widmen.
Elisabeth Sereda
Elisabeth Sereda war mehr als 25 Jahre lang Mitglied der Hollywood Foreign Press Association und gehörte dem Board of Directors der Golden Globes an. Sie spielte eine Schlüsselrolle bei der jährlichen Produktion der Preisverleihung, bevor sie nach New Orleans zog.
Ihre Zusammenarbeit mit internationalen Filmfestivals erstreckt sich über mehr als ein Jahrzehnt. Beim Sundance Film Festival konzipierte und moderierte sie fünf Jahre lang die Podiumsreihe „Women Breaking Barriers“ mit Gästen wie Octavia Spencer, Kyra Sedgwick, Halle Berry, Zendaya, Kerry Washington und Robin Wright.
Elisabeth hat außerdem Masterclasses beim Ora! Film Fest moderiert und war künstlerische Leiterin des Alta Badia Arts & Film Festivals. Neben ihrer journalistischen und kuratorischen Tätigkeit ist sie eine erfahrene Eventproduzentin und Autorin des Romans „Casket Girls“.
Der Festival-Präsident 2026: Oliver Hirschbiegel
Oliver Hirschbiegel ist einer der weltweit bekanntesten und international erfolgreichsten deutschen Regisseure seiner Generation. Seinen Durchbruch im Kino schaffte er 2001 mit dem Psychothriller „Das Experiment“, der international große Beachtung fand. Weltweit berühmt wurde er 2004 mit dem Historienfilm „Der Untergang“, der die letzten Tage Adolf Hitlers schildert und für den Oscar als Bester fremdsprachiger Film nominiert wurde.
Nach diesem Erfolg arbeitete Hirschbiegel auch in Hollywood und inszenierte unter anderem „The Invasion“ mit Nicole Kidman und Daniel Craig. Weitere internationale Anerkennung erhielt er 2009 für „Five Minutes of Heaven“ mit Liam Neeson, für den er beim Sundance Film Festival als „Bester Regisseur“ ausgezeichnet wurde und den das CALL Film Festival zeigt. 2013 drehte er das Biopic „Diana“ über Diana, Princess of Wales mit Naomi Watts in der Hauptrolle.
Neben dem Kino produzierte Hirschbiegel für Netflix, Amazon Channels, HBO Max und Apple TV+ erfolgreiche Serien wie „Borgia“, „4 Blocks“, „Criminal: Germany“ und „Constellation“. Seine Arbeiten zeichnen sich durch psychologische Tiefe, starke Figurenzeichnungen und historisch-politische Stoffe aus.
